Umgestaltung der Gottesdienstlandschaft - Zentrale Gottesdienste in der Pauluskirche

In der Evangelischen Kirchengemeinde Hamm hat sich die Zahl der Pfarrerinnen und Pfarrer in der letzten Zeit deutlich verkleinert. Pfarrerin Denise Hagemann (Gemeindebezirk Mitte-Süd) ist in die Pfarrstelle der Trinitatisgemeinde gewählt worden; Pfarrer Otmar Rüther (Gemeindebezirk West) ist in den Ruhestand verabschiedet worden; Pfarrerin Ulrike Kreutz (Gemeindebezirk Mitte-Süd) hat ein neues Aufgabenfeld in einer anderen Kirchengemeinde übernommen. Diese spürbare Verkleinerung des Pastorenteams erfordert u.a. eine Anpassung und Umgestaltung der Gottesdienstangebote.

Darum hat das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Hamm beschlossen, dass ab September 2019 an jedem dritten Sonntag im Monat, in der Regel um 11:00 Uhr, ein zentraler Gottesdienst in der Pauluskirche gefeiert wird. Diese Gottesdienste für die gesamte Kirchengemeinde Hamm werden unterschiedliche Schwerpunkte haben und auf vielfältige Weise gestaltet werden. Mal steht die Musik im Mittelpunkt, ein anders Mal die Predigt oder auch generationsübergreifende Lebensthemen. Die Pfarrer*Innen, die Kirchenmusiker*Innen und Küster*Innen aus den drei Gemeindebezirken Mitte-Süd, Nord und West werden diese Gottesdienste abwechselnd zusammen mit verschiedenen Teams aus ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden gestalten.

„Wie sich diese Gottesdienste entwickeln werden, hängt auch von den jeweiligen Akteuren ab.“ betont Pfarrer Ralph Haitz. „Alle Bezirke der Evangelischen Kirchengemeinde Hamm sind jedenfalls eingeladen, miteinander in unserer Hauptkirche Gottesdienst zu feiern.“

An den Sonntagen, an denen diese monatlichen Zentralgottesdienste gemeinsam in der Pauluskirche gefeiert werden, finden keine Gottesdienste in der Johanneskirche, in der Christuskirche und im Erlöserzentrum statt. Außerdem wird das Hl. Abendmahl, das in der Christuskirche und in der Johanniskirche in der Regel immer am 3. Sonntag im Monat in der Christuskirche gefeiert wurde, nun immer am 4. Sonntag im Monat gefeiert werden.

Diese Umgestaltung der Gottesdienstlandschaft bietet bei Verkleinerung der Pfarrschaft und bei zurückgehenden Zahlen von Gemeindemitgliedern und Gottesdienstbesuchern eine gute Gelegenheit, dass die verschiedenen Bezirke näher zusammen rücken und verbindende Gemeinsamkeiten gestärkt werden.

Pfarrer Ralph Haitz freut sich schon auf diese Gottesdienste: „Die guten Erfahrungen mit den zentralen Sommerkirchen in den Sommerferien und mit den zentralen Gottesdiensten an den zweiten Feiertagen ermutigen uns zu diesen Veränderungen.“